Güstrow 

 

 

 

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 22. September 1919 nach Hamburg. Das Porto betrug seit dem 1. Oktober 1918 10 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 10 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 86 II - Ausgabe ab 1915/1916) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten GÜSTROW / * * h.

 

Der Text der Karte lautet wie folgt:

Liebe Mutter meine Adresse ist an

den Freiwilligen E. Mehring Landst.

Inf. Reg. Seligenstadt. 1. Comp.

Geld und Brief folgt wir bekommen

unsere Löhnung von Bahrenfeld da,

um dauert es länger mit dem Gelde.

auch Kleider Geld bekommen wir mit

einst.

Liebe Mutter ich bin hier der Glück,

lichste der Welt hier gefelt es mir am

besten.

Es Grühst dir Herzlich dein Glück,

licher Sohn

Ernst.
 

 

 

 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 27. Februar 1933 nach Stade. Das Porto für einen Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g betrug seit dem 15. Januar 1932 12 Pfennige und wurde durch Verwendung von zwei Postwertzeichen zu je 6 Pfennigen (2 x Mi.-Nr. 465 - Ausgabe vom Januar 1932) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Kreisstegstempel mit Bogen oben und unten GÜSTROW / * * h.

 

 

 

Vorbesitzer: Wolfgang Strobel

 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 2. Juni 1945 nach Rostock. Der Brief wurde mangels gültiger Postwertzeichen mittels Barfrankatur (roter Stempel "Gebühr bezahlt.") freigemacht und mit dem Zweikreisstegstempel (3) GÜSTROW / l abgeschlagen. In Rostock wurde der Brief nachgesandt.

 

 

 

Sammlung Werner Wessely

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 1. September 1945 nach Greifswald (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone). Die Karte wurde Mangels vorrätiger Postwertzeichen mittels Barfrankatur (violetter Stempel "Gebühr bezahlt") freigemacht und mit dem Zweikreisstegstempel (3) GÜSTROW / l abgeschlagen.

 

Die Postkarte durchlief die lokale Zensur, was durch ein unverfängliche Zensurzeichen, einem Kreisstempel, dokumentiert ist. Der Kreisstempel mit einem Durchmesser von ca. 10 mm in violetter bis blauvioletter Stempelfarbe wurde im Zeitraum vom 16. August 1945 bis 3. September 1945 benutzt.

 

Dieser Beleg ist im Handbuch "Briefzensur in der SBZ" von Hans J. Richter auf Seite 84 abgebildet und beschrieben.

 

 

 

 

 
Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 3. September 1945 aus Güstrow nach Quedlinburg. Der Brief wurde mangels vorrätiger Postwertzeichen mittels Barfrankatur (violetter Stempel "Gebühr bezahlt") freigemacht und mit dem Zweikreisstegstempel (3) GÜSTROW / l abgeschlagen.

 

Der Brief durchlief die lokale Zensur, was durch den links abgebildeten Stempel dokumentiert wurde.

 

 

 

Sammlung Werner Wessely

 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 25. Oktober 1945 nach Hamburg (RPD Hamburg - Britische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 12 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr.16 - Ausgabe vom 28. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel (3) GÜSTROW / l abgeschlagen.
 

 

 

Sammlung Werner Wessely

 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g als Einschreiben vom 15. August 1946 nach Leipzig   
(OPD Leipzig - Sowjetische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig in Mischfrankatur mit 84 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 925a - Ausgabe vom 11. Februar 1946 und 1 x Mi.Nr. 933a - Ausgabe vom 11. Februar 1946) frankiert und mit dem Kreisstegstempel mit Gitterbögen oben und unten GÜSTROW / f abgeschlagen.

 

 

 

 

 

Post nach Güstrow

 

 

 

Sammlung Werner Wessely

 

Einfacher Brief bis ausschließlich 1 Loth über 6 Meilen vom 22. November 185? aus Boizenburg.

 

 

 

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 17. Februar 1902 aus Hohen Demzin.

 

 

 

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 17. Januar 1914 aus Parchim.

 

 

 


Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 1. Mai 1945 aus Krakow am See.




 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 13. Mai 1946 aus Bensberg (RPD Köln - Britische Besatzungszone).