Malchow

 

 

 

Sammlung Werner Wessely

 

Einfacher Brief bis ausschließlich 1 Loth über 3 bis 6 Meilen vom 15. Dezember 185? nach Malchin. Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 1 1/2 Schilling (Umschlag Mi.-Nr. U 2a - Ausgabe von 1856) frankiert und auf der rechten Seite mit dem zweizeiligen Zeilenstempel MALCHOW abgeschlagen. Der Werteindruck auf der linken Seite der Ganzsache wurde mittels Durchstreichung entwertet.

 

 

 

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 13. August 1934 nach Bernburg (Saale). Das Porto für eine Inlandspostkarte im Fernverkehr betrug seit dem 15. Januar 1932 6 Pfennige und wurde durch Verwendung eines Postwertzeichens zu 6 Pfennigen (1 x Mi.-Nr. 541 - Ausgabe vom 30. Juni 1934) entrichtet. Abgeschlagen wurde die Postkarte mit dem Zweikreisstegstempel MALCHOW (MECKLB.) / b.

 

 

 

 

Inlandspostkarte im Fernverkehr vom 4. März 1946 nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Die Karte wurde in Mischfrankatur mit 0,18 Reichsmark (Ganzsache Mi.-Nr. 5 - Ausgabe vom 28. August 1945, 1 x Mi.-Nr. 919 - Ausgabe vom 2. Februar 1946) um 0,06 Reichsmark überfrankiert und mit dem Zweikreisstegstempel MALCHOW (MECKL) / c abgeschlagen.

 

Ich vermute, dass beim Absender oder beim Postbeamten Unsicherheit darüber bestand, ob die Ganzsache der OPD Schwerin noch Gültigkeit besaß. So wurde ein Postwertzeichen der neuen Kontrollratsausgabe zu 0,12 Reichsmark verklebt, wodurch das notwendige Porto auf jeden Fall entrichtet war.

 

 

 

 

 

Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 18. Dezember 1948 nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 0,24 Deutsche Mark (1 x Mi.-Nr. 220 - Auslieferungsbeginn am 4. November 1948) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel (3) MALCHOW (MECKL) / c abgeschlagen.